Teaching Trends 2018

Die Präsenzhochschule und die Digitale Transformation

Am 29. und 30. November 2018 findet in Braunschweig die wissenschaftliche Konferenz Teaching Trends – Die Präsenzhochschule und die Digitale Transformation statt.

Im November 2018 organisiert die TU Braunschweig zusammen mit dem ELAN e. V. in Braunschweig zum viertem Mal die Tagung Teaching Trends. Teaching Trends bietet traditionell Raum für einen Dialog der niedersächsischen Hochschulen - rund um das Thema des Medieneinsatzes in Lehre und Studium. In diesem Jahr steht die Präsenzhochschule mit den Herausforderungen, die sich für sie aus der Digitalisierung des Lernens, Lehrens und Studierens ergeben, im Mittelpunkt. Wie jedes Jahr sind alle interessierten Gäste, auch außerhalb Niedersachsens oder des Bildungswesens, herzlich eingeladen.

Für eine umfassende Beleuchtung der Zukunft der Präsenzhochschule beschäftigt sich Teaching Trends 2018 daher mit vier Themenbereichen: Strategie, Lehre, Technik/Recht und Forschung.

Tag 1

Track Strategie:
Slot 1: Szenarien für die Präsenzhochschule
Slot 2: Strategien und Konzepte in Niedersachsen

Track Lehren:
Slot 1: Mein Lieblingsmodul oder meine liebste Idee
Slot 2: Tal der Tränen: Pannen und Sorgen

Tag 2

Track Forschen:
Slot 1: Lernorte: mobil, augmented, blended
Slot 2: Lernerfolg und seine Messung: Motivation, Zufriedenheit, Kompetenz

Track Technik/Recht:
Slot 1: Herausforderung Inhalte: Von der Cloud bis zum Urheber
Slot 2: Herausforderung Applikation „bring your own“?

Digitale Medien, digitale Inhalte, Prozesse und Beziehungen verändern die Art des Wissenserwerbs in einer früher klassisch im Hörsaal oder Seminarraum stattfindenden Lehrveranstaltung. Darüber hinaus verändern sich aber auch Studieninhalte bis hin zu den gesamten Bildungswegen. Statt des typischen Studiums wählen Lernwillige heute auch webbasierte Angebote und eignen sich flexibel Wissen aus unterschiedlichen Quellen an. Die Präsenzhochschule stellt dies vor große Herausforderungen. Typischerweise wird sie ihre Dienstleistung nicht auf rein digitale Formate oder Distanz-Studiengänge umstellen wollen. Trotzdem wird sie, um wettbewerbsfähig zu bleiben, sowohl die Art der Wissensvermittlung in ihren Modulen als auch ihre Position auf dem Markt der Bildungsanbieter überdenken. Dabei ist es wichtig, in Projekten neue Lehr-/Lernszenarien zu erarbeiten und zu erproben. Diese müssen sich für die gesamte Hochschule oder ihre Fakultäten in umfassende Strategien fügen, die diese in eine erfolgreiche digitale Zukunft führen. Als Basis gilt es, die Rahmenbedingungen von der Technik bis zur rechtlichen Grundlage zu gestalten und zu bewältigen. Verschiedene Fachbereiche stützen sowohl Lehre als auch Strategie oder Medieneinsatz in ihrer Forschung mit wissenschaftlichen Analysen sowie in der Theoriebildung.